Range Rover Klassik 3,5 EFI

(von Alex)

Wie ein Wachhund vor der Hundehütte

 

Beschreibung:


´85er Range Rover Klassik (´86er Modell) 3,5l V8 EFI mit 120 KW, 4 Gang-Automatik und dem dazugehörigem Luxus, der in so einem Range zu finden ist (elektr. Fensterheber, Zentralverriegelung, Sofa-Sitze, ...)

 

Warum Range Rover:


Weil Blattfedern zu dickköpfig sind! Der Range hat ein sehr gutes Fahrwerk, insbesondere die Hinterachse, die durch kleine Modifikationen so flexibel ist, dass die Federn in extremen Verschränkungen einfach herausfallen.

Außerdem läßt sich das Auto mit seinen Schraubenfedern super schnell höherlegen und das ist nicht mal teuer.

Des weiteren ist der V8 eine Wucht. Er läßt sich in Verbindung mit der Automatik wie ein zahmes Lamm durch die Sektionen fahren, aber wehe man tritt ihn, dann fliegt einem der Dreck um die Ohren. Meistens komme ich aber da hin, wo ich hin wollte.

Natürlich ist es ein riesiges Auto um damit Trial und Trophy zu fahren und die Ersatzteilpreise lassen auch zu wünschen übrig, aber ich fühle mich wohl und beschützt in meinem „Big Schiff“.


Alex beim Trial in St. Michaelisdonn

Die Portalachsen bringen spürbar mehr Bodenfreiheit.

 

Es geht steil bergauf

Die Modifikationen:

Angefangen hatte ich mit einer Höherlegung, die wie folgt aussah:

- die hinteren (härteren) Federn baute ich nach vorne plus 80mm Vierkantrohre unter die Federteller
- hinten neue Federn (Old Man Emu) plus 80mm Vierkantrohre unter die Federteller
- dann die Niveauregulierung aus dem Dreieckslenker getrennt
- 2 Airlocker-Sperren in die Achse gepflanzt
- 280/85 R16 Silverstone auf die originalen Felgen
- den Zündverteiler unter Luftdruck gesetzt (für tiefe Wasserdurchfahrten)
- Überrollbügel eingeschweißt

Aber durch die extreme Höherlegung veränderte sich die Lenkgeometrie sehr zum Negativen, was ich durch das Verdrehen der Vorderachsnabe wieder in den Griff bekam. Zudem gingen mir regelmäßig die homogenetischen Gelenke und die Steckwellen zu Bruch.

Also entschloß ich mich die Achsen vom Volvo Lappländer C303 zu verbauen, da es sich hier um Portalachsen handelt, welche die Bodenfreiheit erhöhen und stabiler sein sollen. Ich konnte so die Vierkantrohre entfernen, um die alte Lenkgeometrie wieder zu erreichen. Darüber hinaus verfügen sie über Unterdruck gesteuerte Differenzial-Sperren und eine kürzere Übersetzung.

Die Achsen haben wir so auf Scheibenbremsen umgerüstet, dass ich die originalen Felgen mit der riesigen Einpresstiefe wieder benutzen konnte, denn solche Felgen aus dem Zubehör sind A´teuer. An der Vorderachse sind zwei Bremssättel installiert , hinten nur einer.

Des weiteren bekam der Range noch eine Seilwinde (Warn 8274; super Teil!) und
einen zweiten Kühler auf die Ladefläche mit e-Lüfter, e-Pumpe und Thermoschalter, außerdem eine zweite Lichtmaschine und eine Optima Yellow Top Batterie.

Danksagung:


Ich möchte mich ganz herzlich bei meinen Clubmitgliedern bedanken, deren
Hilfe ich während meiner Umbauarbeiten oft in Anspruch genommen habe. Ohne
euch wäre das alles nicht möglich gewesen.

Alex

 


p.s.:

Wenn ihr noch Tipps für mich habt oder wisst, wo ich Ersatzteile für die
Lappländer-Achsen her bekomme, dann schickt mir doch eine Email
(brinasa@gmx.de)


noch zu machende Modifikationen:


- zweite Seilwinde auf die Ladefläche, die durch´s Dach über eine Umlenkrolle
führt und gegen Umkippen schützen und zum Abseilen dienen soll.
- das Heck einkürzen, aber so, dass die Karosserieform möglichst erhalten bleibt.
- einen LKW Luftkompressor auf die Ladefläche montieren (für die Belüftung von Zündverteiler, Achsen, usw.).
- ein paar Schalensitze wären nicht schlecht und einen Trip-Master natürlich.

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